1. Damenmannschaft 2017/2018

Spielberichte der 1. Damenmannschaft

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09.02.2014: SG Pforzheim/Eutingen – TS Mühlburg 22:27 (14:13)


Auswärtssieg im Spitzenspiel!

Am Sonntag reisten wir zum Spitzenspiel nach Pforzheim/Eutingen zum Tabellenzweiten. Nach den durchwachsenen Leistungen, die wir bisher in der Rückrunde abgeliefert haben, wussten wir, dass uns kein einfaches Spiel erwartet, zudem der Gegner punktegleich bis dato nur die Niederlage aus unserem Hinspiel und eine Niederlage aus dem Lokalderby gegen die HSG Pforzheim 2 mitgenommen hat. Da wir aber in der vergangenen Woche gute Ansätze gegen die TGS Pforzheim gezeigt haben und die SG nach einem spielfreien Wochenende in das Spiel starten musste, stand der Ausgang dieses Spiels durchaus offen.

Mit einem hohen Tempo startete die SG souverän ins Spiel und überrannte uns innerhalb von drei Angriffen und zog auf 3:0 davon. Ein wenig überrascht und verschlafen reagierten wir in der Abwehr zu langsam. Im Angriff gelang es uns jedoch nachzuziehen und so verlief die 1. Halbzeit spannend. Keine der Mannschaften schaffte es, sich abzusetzen, oder einen Vorsprung von mehr als einem Tor aufzubauen. Uns gelang es lediglich einmal, mit 10:11 in Führung zu gehen. Kurz vor der ersten Halbzeit nahm der Gegner Team-Timeout und erzielte in den letzten Sekunden wie mit Ansage einen Führungstreffer. Mit 14:13 ging es in die Halbzeit.

Im Verlauf der 1. Hälfte kassierten wir zu viele Tore über die gut aufgelegte Kreisläuferin, es schien, als ob jeder Pass durch die Abwehr bei ihr landen würde. Auch andere Tore, die wir uns eingefangen haben, konnten nur erzielt werden, weil wir nicht konsequent agiert haben. Im Angriff waren wir im Großen und Ganzen erfolgreich, an Kampfgeist hat es hier nicht gefehlt. Insgesamt 10 Strafwürfe im Verlauf des Spiels zeigen, dass die Mannschaft bereit war, einzustecken. So lautete die Devise des hypergalaktischen Trainers, in der Abwehr konsequenter zu arbeiten, geschlossen die Räume eng zu machen und somit dem Gegner den Torerfolg zu verwehren. Da die 1. Halbzeit wohl durch Aufregung von technischen Fehlern geprägt war, wussten wir, dass da noch genug Luft nach oben ist, unsere Leistung konnte durchaus gesteigert werden.

Die 2. Halbzeit fing da an, wo die 1. aufgehört hat. Bis zum Spielstand von 19:19 ging es hin und her. Unsere Abwehr stand jedoch so wie der Erfolgstrainer es verlangt hatte, schon viel besser, der Gegner war teilweise ideenlos, die Treffsicherheit der Kreisläuferin ließ auch nach. Auch wenn sich weiterhin Passfehler einschlichen, die verhindert haben, dass wir uns absetzen, merkte man, dass wir siegeswilliger gespielt haben als der Gegner. Im Rückraum gelang es unseren Spielerinnen ungehindert zum Torerfolg zu kommen. Und nach einigen torlosen Angriffen des Gastgebers konnten wir durch Gegenstöße nach und nach von 19:19 auf 19:23 davonziehen, was in solch einem engen Verlauf schon spielentscheidend werden kann. Die Uhr stand auch auf unserer Seite, in den letzten 10 Minuten kam der Sieg immer näher und unser Selbstbewusstsein wurde größer. Wir dominierten bis zum Schluss das Spiel und holten einen letztendlich deutlichen Auswärtssieg in der Konrad-Adenauer-Halle.

Mit 11 Spielerinnen angereist, kamen jedoch nur 8 von uns zum Einsatz, wie es so ist in solch einem Derby. An dieser Stelle sollte jedoch betont werden, wie wichtig die Anwesenheit der Spielerinnen ist, die leider nicht gespielt haben. Ohne Eure psychische Unterstützung hätte das Spiel auch anders laufen können, deshalb ein großes Dankeschön an Euch!!! Letztendlich schaffen wir diese Erfolge immer nur als geschlossene Mannschaft und es zeichnet sich im bisherigen Verlauf der Saison auch, dass wir zusammen jeden Gegner schlagen können!

Für die TSM sind mit dem Erfolgstrainer Tom angereist: Meltschack, Streicherova(7/4), Diebold(6), Greuter(4), , Karnacewicz(4), Käfer(4/1), Kopf(2), Endle, Eiffler, Mußgnug, Stangier.



02.02.2014 TS Mühlburg – TGS Pforzheim 28:14 (12:8)


Im vierten Spiel der Rückrunde trafen wir auf die TGS Pforzheim. Laut Tabelle ein Gegner, der in der laufenden Saison bis jetzt drei Siege und ein Unentschieden für sich verbuchen konnte. Doch wenn uns die Rückrunde bis jetzt etwas gelehrt hat, dann ist es sicherlich die Tatsache, dass es keine Mannschaft unversucht lassen wird, gegen den Tabellenführer zu gewinnen. Nach der Niederlage am vergangenen Sonntag gegen Ettlingenweier haben wir uns natürlich zum Ziel gesetzt, einen ungefährdeten Sieg einzufahren und uns somit auf das Spitzenspiel in der folgenden Woche gegen den Tabellenzweiten einzustimmen.

Dies gelang uns jedoch nicht von Anfang an. Zwar konnten wir das Spiel gleich mit schnellen Gegenstößen dominieren und gaben ab dem Spielstand von 2:1 die Führung nicht mehr aus der Hand. In der Abwehr ließen wir jedoch so wie im letzten Spiel zu viele einfache Tore zu und waren einfach nicht entschlossen genug. Im Angriff zeichnete sich schon früh ab, dass wir nur durch temporeiche Gegenstöße oder eine zweite Welle zum klaren Erfolg kommen. So verlief die erste Halbzeit noch recht ausgeglichen, wir leisteten uns in der Abwehr sowie auch im Angriff zu viele (technische) Fehler und gingen mit 12:8 in die Kabine.

In der Pause wurde die fehlende Konsequenz in der Abwehr durchgesprochen. Weiterhin sollten wir nicht an der Schnelligkeit verlieren, wenn wir das Spiel souverän für uns entscheiden wollten. Dies konnten wir in der zweiten Hälfte über weite Strecken gut umsetzen. Die Mannschaft zeigte sich weiterhin laufbereit, die Abwehr kompakter. Einige vergessene Ansätze im Angriff kamen auf einmal zum Vorschein, wie ein einfaches Einbeziehen der Kreisläufer und die erwähnte zweite Welle. Über ein 13:8 – 20:10 - 25:10 kamen wir letztendlich zum ungefährdeten 28:14.

Für das kommende „Entscheidungsspiel“ gegen die SG Pforzheim/Eutingen (am Sonntag, den 09.02., 16 Uhr in der Konrad-Adenauer-Halle Pforzheim) hätte unsere Leistung trotz des eindeutigen Ergebnisses wohl nicht gereicht. Die technischen Fehler, eine zu langsame Abwehrbewegung, unsere Wurfausbeute – das alles wird im oberen Tabellendrittel sofort bestraft. Deshalb heißt es nun für uns, die Trainingseinheiten diese Woche zu nutzen, uns darauf zu konzentrieren, die Defizite soweit es geht zu beseitigen um dann mit ganzem Herz und Kampfgeist das Spiel für uns zu entscheiden und die Tabellenführung zu verteidigen.

Tore TSM: Karnacewicz (8), Käfer (5/2), Streicherova (5/2), Greuter (2), Eiffler (2), Kreczmarsk (2), Diebold (2), Kopf (1), Stangier (1)



26.01.2014: TV Ettlingenweier – TS Mühlburg 16:15 (9:7)


Mühlburg verschenkt zwei Punkte in Ettlingenweier!

Am Sonntag, den 26.01.2014 bestritten die Damen der TS Mühlburg das Rückspiel gegen den TV Ettlingenweier. Aus dem Hinspiel wusste man, dass es keine sonderlich schöne Partie werden sollte und die Damen aus Ettlingenweier zu den unangenehmen Gegnern dieser Landesliga gehören. Hoch motiviert dem Tabellenführer zwei Punkte zu klauen, ging der TV in die Partie und konnte die erste Halbzeit mit 9:7 für sich entscheiden. Die Mühlburgerinnen hatten irgendwie den Einstieg ins Spiel verpasst und ließen sich durch die Härte der Gegnerinnen mehr und mehr den Schneit abkaufen. Das Ergebnis spricht in dieser ersten Hälfte für sich: es war eine dieser Partien, denen man am liebsten fern geblieben wäre. Fern geblieben war an diesem Tag krankheitsbedingt leider auch Lisa Diebold, die wie wir wissen, ja immer für ein Törchen gut ist, und die in einer solchen Partie einfach gefehlt hat. Auch auf Amelie Klaiber musste Mühlburg verzichten – eine kreative Alternative auf der Spielmacherposition hätte wohl gut getan.

In der Halbzeitpause nahm man sich vor, das gesamte Repertoire abzurufen und vor allem die liegengelassenen Chancen zu verwerten. Die Ausbeute war bis dahin eine mittlere Katastrophe. In der Abwehr wollte man sich weiter steigern, um vor allem die Anspiele an eine sehr gut agierende Kreisläuferin zu verhindern. Doch daran sollte Mühlburg auch in der zweiten Hälfte nicht scheitern. Insgesamt bekam man nur 16 Tore, von denen zudem ein paar nicht ganz nachvollziehbar ins Tor kullerten, was eigentlich eine gute Abwehrleistung bescheinigt. Wenn man aber vorne nur 15 Treffer ins Netz bringt, verliert man das Spiel trotzdem. Das große Manko auch in der zweiten Halbzeit war der Angriff. Unkreativ und zu zaghaft stellte die TSM die Gegnerinnen vor eine nicht allzu schwere Aufgabe. Gegenstöße waren praktisch nicht vorhanden und die Devise „Dahin gehen, wo’s weh tut“ zeigte sich wiedermal nicht als eine Mühlburger Stärke. Zaghaft war die Abwehr der Gegnerinnen nämlich zu keiner Zeit; natürliche Härte ist allerdings auch etwas anderes. Dass das schwache Spielkonzept an diesem Sonntag dennoch zum Sieg hätte reichen müssen, zeigen die vielen Chancen, die trotz allem auch in der zweiten Hälfte herausgespielt wurden. Die Torfrau aus Ettlingenweier machte ihren Job jedoch zu gut und hat sich am Ende vielleicht wie eine dieser Schießbudenfiguren gefühlt, die man abschießt, um einen Preis zu gewinnen. Preise im Handball gewinnt man allerdings nur, wenn der Ball einmal mehr ins gegnerische Tor fällt als in das eigene. Das ist der TSM an diesem Sonntag leider nicht gelungen und so schenkte man den Damen aus Ettlingenweier zwei Punkte.

Für die kommenden Partien heißt es, Selbstvertrauen tanken und auf dem Feld einfach mal den Tabellenführer spielen lassen.

Es spielten: Heidi Mußgnug, Martina Meltschack (beide Tor), Eva Streicherova (3/1), Anja Käfer (3), Claudia Karnacewicz (3), Daniela Kopf (3), Stefanie Greuter (1), Verena Eiffler (1), Denise Kreczmarski (1), Veronika Stangier


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