2.Herrenmannschaft 2017/2018

Spielberichte der 2. Herrenmannschaft

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Dienstag, 24. November 2015
21.11.2015: TSM – MTV Karlsruhe 23:28 (11:15)

Turbulentes Spiel endete erneut mit einer Niederlage

Nach vier Wochen und zwei Spielen „On-The-Road“, stand endlich wieder ein Heimspiel für die Zwoide an. Wie jedes Jahr kostet so eine Handballsaison viel Kraft und fordert in Form von Verletzungen ihren Tribut. Diese Woche traf es leider Stammkeeper Patrick Kehl. Er fehlt der Mannschaft mit Bänderriss mehrere Wochen. Für dieses Spiel musste zudem Mathias Hoppe verletzungsbedingt absagen. Allerdings konnte Coach Jürgen Ohlhäuser erstmals auf die beiden Neuzugänge Felix Autenrieth und Andreas Wirth setzen.
Das Spiel gegen den MTV begannen die Mühlburger konzentriert aus einer stabilen Abwehr heraus (2:1/ 3:4). Schnell merkte das TSM-Publikum, dass sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe präsentierten. Allerdings ließ die Chancenverwertung der Hausherren ab der 17.Minute merklich nach (7:7). Immer wieder schoss man den Torhüter des MTVs ab. Dies führte dann in der Regel automatisch zu einem Rückstand. So bauten auch heute die Gäste ihre Führung bis zur 25.Minute auf 7:13 aus. Diese Schwächephase sollte sich später noch als Genickbruch herausstellen. In die Halbzeitpause verabschiedeten sich beide Teams beim Stand von 11:15.
Das Spiel war noch nicht verloren, daher bestand in der Kabine auch kein Grund die Köpfe hängen zu lassen. Mit den richtigen Worten stimmte Cheftrainer Ohlhäuser seine Männer neu ein. Zurück zur Leistung der Anfangsviertelstunde, war das Credo.
Doch die guten Gäste stemmten sich zunächst gegen eine Aufholjagd der Mühlburger. Um weniger als 3 Tore konnten die Hausherren den Spielstand einfach nicht verringern (15:18/ 19:22). Zu viele kleine Fehler im Angriffsspiel der TSM und eine Abwehr, welche zu viel leichte Tore zuließ. Dennoch war insgesamt eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte erkennbar. 8 Minuten vor dem Ende hielt Dominik Kuhn einen wichtigen Siebenmeter und die Zwoide schaffte es im Gegenzug erstmals den Rückstand auf 20:22 zu verkürzen. Das Spiel war wieder offen! Allerspätestens durch den 23:24 Anschlusstreffer vom formverbesserten Martin Karnacewicz. Die Carl-Benz-Halle kochte. Doch es sollte nicht mehr sein. In doppelter Überzahl hatte der MTV in den letzten Sekunden leichtes Spiel und fuhr, in der Summe aber verdient, die 2 Punkte ein. Endstand 23:28!
Es spielten: Dominik Kuhn (Tor), Felix Benkendorf (3/3), Max Quicker(1), Felix Autenrieth (3), Jan Gericke, Marco Lichtenwalter (3), Andreas Wirth (1), Sven Woschek, Alexander Mandler (2), Christoph Ulbert (2), Martin Karnacewicz (6), Maximilian Steiner (2)
Fazit: Viele angeschlagene Spieler und der Ausfall eines zuletzt überragenden Stammspielers. Zu oft ließ der Mühlburger Deckungsverbund den Jugendtorhüter Dominik Kuhn allein im Regen stehen. Neue Spieler die noch nicht voll integriert sind, ein kaum vorhandenes Konterspiel und Abschlussschwächen, vor allem im ersten Durchgang. Was klingt wie eine Aufzählung an Ausreden, sind einfach die Fakten, weshalb dieses Spiel verloren ging. Die Schuld für diese Niederlage, beim Schiedsrichter zu suchen, ist falsch! Das Spiel hätte gar nicht erst so eng werden dürfen! Es steckt mehr in der Zwoiden! Das weiß jeder! Doch dies muss endlich auch mal über 60. Minuten auf die Platte gebracht werden!
Vier sieglose Spiele in Folge und am kommenden Wochenende wartet mit der TS Durlach 3 eines der Topteams der Liga. Also alles andere als einfache Voraussetzungen für die Mühlburger.
Dennoch hat die Mannschaft schon oft bewiesen, dass sie mit dem Rücken zur Wand zu einigem in der Lage ist! Vielleicht auch in diesem Spiel?!
Anwurf zum Duell der Turnerschaften ist am Samstag den 28.11.2015 um 16.00 Uhr in der Werner-Stegmaier-Halle (Untere Hub Durlach).

Dienstag, 17. November 2015
14.11.2015: KIT SC - TSM 23:19 (13:7)

Keine Punkte am Campus

Für die Spieler der Zwoiden ging es am vergangen Samstag auf den Campus des KITs. Nicht die Bildungsinteressen der Spieler, sondern die sportlichen Kenntnisse wurden heute geprüft. Das Spiel gegen den Kreisligaabsteiger und Wiederaufstiegsfavorit KIT SC stand an. Mit den fehlenden Lukas Vojkovic, Matthias Mayer und Marco Lichtenwalter waren die Voraussetzung hierfür aber alles andere als perfekt.
Zu Beginn des Matches präsentierte die Zwoide eine solide Abwehrformation. Bis auf einen Aussetzer, als nach einem gehaltenen Siebenmeter zwei Mal der Abpraller bei den KIT-Spielern landete. Das kann nicht sein! Offensiv musste Coach Ohlhäuser improvisieren und stellte mit Maximilian Steiner und Felix Benkendorf zwei gelernte Außenspieler in den Rückraum. Die gesamte Offensivformation machte in der Anfangsviertelstunde einen zufriedenstellenden Job (5:5). Aufgrund der ein oder anderen taktischen Umstellung, sollte es von da an aber nicht mehr richtig laufen. Nur noch zwei Tore schossen die TSM´ler bis zur Halbzeit. Jedem Leser dürfte klar sein, das ist zu wenig! So gewinnt man kein Spiel! Bis zum Pausentee baute der KIT SC seinen Vorsprung auf 13:7 aus.
Die Ansprache von Cheftrainer Jürgen Ohlhäuser war dementsprechend deutlich. Mit neuer Motivation startete die Zwoide in den zweiten Durchgang.
Mit Christoph Ulbert debütierte nun der nächste Außenspieler im Rückraum. Auch er sollte seine Sache ordentlich machen. Doch Zielwasser war heute definitiv nicht in den Getränkeflaschen der Mühlburger. Immer wieder sollte die Hintertorwand oder Torgehäuse zum Wackeln gebracht werden. Das Tornetz aber blieb zu selten jungfräulich. Technische Fehler und Ballverluste trugen ihr Übriges dazu bei. Bis zur 47.Minute hielt die 6-Tore KIT-Führung. Mit zwei in Folge gehaltenen Siebenmetern pushte der ohnehin schon beste Mühlburger Patrick Kehl, seine Vorderleute nochmals. Die TSM´ler, welche bis dahin unverständlicherweise komplett auf Konter verzichteten, fingen nun endlich damit an (18:15/ 20:17). Der Vorsprung schmolz, doch leider auch die verbleibende Spielzeit. Man spürte, dass wie in der Vorwoche noch was gehen könnte. Die KIT´ler begingen in der Schlussphase einige Leichtsinnsfehler, welche die Zwoide aber einfach nicht auszunutzen wusste. Eine offene Abwehrdeckung verpuffte und so musste man sich dem selbsternannten Aufstiegsfavoriten mit 23:19 geschlagen geben.
Es spielten: Patrick Kehl (Tor), Nico Kreiling (Tor), Felix Benkendorf (4/3), Max Quicker, Jan Gericke, (1), Sven Woschek, Mathias Hoppe (3), Alexander Mandler (1), Christoph Ulbert (2), Markus Leiser, Martin Karnacewicz (3), Maximilian Steiner (5)
Fazit: Die Mühlburger standen sich mit Ihrer Chancenverwertung heute selbst im Weg. Nur 19 Tore reichen selten zum Gewinnen. Gegen die athletische und technisch starke Studententruppe wäre aber dennoch was drin gewesen! Hauptgrund hierfür war die richtig starke Leistung von Schlussmann Patrick Kehl. In bester Thierry Omeyer-Manier hielt er seine Mannschaft mit etlichen Parade und 3 gehaltenen 7-Metern (bei 6 Versuchen = 50% Quote) immer wieder im Spiel. Genützt hat es am Ende leider nichts. Nichtsdestotrotz gibt es nun keinen Grund, auf den dezimierten Haufen drauf zu Hauen. Es muss über die Fehler gesprochen werden und dann wird es im nächsten Spiel hundertprozentig wieder anders laufen!
Die Chance auf Wiedergutmachung besteht bereits am kommenden Samstag. Mit dem MTV Karlsruhe kommt eine altbekannte Mannschaft in die Carl-Benz-Halle. Das Team um die Ex-Mühlburger Maximilian Sormani und Craig Dawber steht wie die TSM2 im Tabellenmittelfeld und wird sicherlich mit allen Mitteln um diese 2 Punkte kämpfen. Anpfiff zu diesem spannenden Duell auf Augenhöhe ist um 17.00 Uhr. Die Mühlburger hoffen eine möglichst volle und laute Festung im Rücken zu haben.

Montag, 9. November 2015
07.11.2015: HSG Walzbachtal 3 - TSM 26:26 (13:13)

Einen Auswärtspunkt erkämpft

Das schöne Walzbachtal rief und so reiste die Zwoide am vergangenen Samstag nach Jöhlingen, um sich dort der Dritten Herren zu stellen. Bis auf Lukas Vojkovic stand Headcoach Jürgen Ohlhäuser der komplette Kader zur Verfügung.

Der Plan war aus einer kompakten Abwehr heraus das Spiel schnell zu machen, doch dieser Plan sollte nicht ganz aufgehen. Immer wieder fanden die Gastgeber ihren stämmigen Kreisläufer, der kaum zu halten war uns so entweder ein Tor erzielte oder einen Strafwurf herausholte. Bis zur 20.Minute zeigte sich den Zuschauern ein ausgeglichenes Spiel und so wechselte die Führung immer wieder die Seite (3:4/ 7:6/ 9:8). Die Mühlburger nutzen eine doppelte Überzahl um Ihren Vorsprung auf 9:12 auszubauen. Mit Hilfe von Ihrem super aufgelegten Florian Weishaar (8.Tor) erzielten die Gastgeber in der 28.Minute wieder den Ausgleich (12:12). In dieser Phase kurz vor der Halbzeit, muss man aus TSM-Sicht einfach cleverer agieren und die Führung in die Pause retten. So stand es zur Halbzeit aber 13:13.

Trotz einpeitschender Worte von Coach Ohlhäuser zeigte sich die Zwoide nach Wiederanpfiff schläfrig. Immer wieder hieß es „Tor für die HSG Walzbachtal durch Nr. 14“. Bis zur 44. Minute schoss Alleinunterhalter Florian Weishaar 7 Tore der 9 Tore für seine Farben (21:17). Die Mühlburger zeigten sich konstatiert und nahmen eine Auszeit. Einige taktische Veränderungen trugen Ihre Früchte und so stand es in der 51. Minute nur noch 23:21 für die Gastgeber. Es roch wieder nach Ausgleich, doch mit seinem 16.Treffer brachte 4 Minute von dem Ende die Nr. 14 Herr Weishaar, die Hausherren wieder auf 26:23 in Front. Jedes normale Handballspiel ist zu diesem Zeitpunkt entschieden. Doch nicht dieses! Der HSG Coach nahm trotz guter Phase seiner Mannen, 3:20 Minuten vor Ende eine Auszeit und ermöglichte so den Mühlburgern sich nochmals taktisch neu aufzustellen. Eine offene Deckung als letztes Mittel sollte her. Eine 2 Minutenstrafe gegen Alex Mandler und den damit verbundenen 7-Meterstrafwurf hätte das Spiel nun eigentlich entscheiden müssen. Florian Weishaar trat an und stand Patrick Kehl gegenüber. War es Kehl´s Aura oder sein Kampfschrei? Man weiß es nicht. Die bis dahin überragende Nr. 14 warf am Tor vorbei. Den Mühlburgern gelang vorne wieder kein Tor und kassierte 134 Sekunde vor Schluss, den nächsten 7-Meter. War es das jetzt? Nein! Wieder am Tor vorbei! Doch immer noch 3 hinten. Da schlug die Stunde des osteuropäischen Sprungwurfmonsters Martin Karnacewicz. Mit zwei Toren innerhalb von 30 Sekunden verkürzte er aus dem nichts auf 26:25. 30 Sekunden vor Ende lagen bei der HSG die Nerven blank und sie verloren erneut leichtsinnig das Spielgerät. Schnell den Ball nach vorne und ein Kontertor von Marco Lichtenwalter später, stand es 20 Sekunden vor Ende 26:26! Ausgleich! Unfassbar! Symbolischer Weise fällt dann Martin Karnacewicz die Nr. 14 Florian Weishaar in einer unglücklichen Situation und er musste verletzt vom Feld. Die letzten Sekunden verstrichen und die TSM Deckung hielt den letzten Verzweiflungswürfe stand. Endstand 26:26!

Es fighteten: Patrick Kehl (Tor), Nico Kreiling (Tor), Felix Benkendorf (7/5), Max Quicker, Jan Gericke, Marco Lichtenwalter (3), Matthias Mayer (1), Sven Woschek, Mathias Hoppe (1), Alexander Mandler (1), Christoph Ulbert (1), Martin Karnacewicz (9), Maximilian Steiner (3)

Fazit: Insgesamt 8 Zeitstrafen und 16 gegebene Strafwürfe zeigen ein wenig, wie das Spiel lief. Auf beiden Seiten sehr körperlich aber Großteils fair. Mit zu vielen kleinen Fehlern machten sich die Mühlburger heute das Leben selbst schwer. Mal flog der Ball ins Seitenaus. Mal wurde in der Abwehr der Kreisläufer nicht richtig übergeben und es rappelte sofort. Trotz aller kleinen Fehler konnte man aber endlich mal was Zählbares aus Jöhlingen mitnehmen! Ein Extralob verdiente sich heute Martin Karnacewicz. Er übernahm in der entscheidenden Phase Verantwortung! Insgesamt muss man nun das Positive sehen und Selbstvertrauen aus diesem Punkt ziehen, denn die nächste Aufgabe wird knüppelhart!
Mit dem Kreisligaabsteiger und selbsternannten Aufstiegsfavorit, wartet die Mannschaft vom altbekannten Erfolgstrainer Branimir Glivarec am kommenden Samstag auf die Zwoide. Mit zuletzt vier Siegen in Folge, wird der KIT SC also sicherlich als Favorit in dieses Spiel gehen. Anpfiff zu diesem Duell „Zusammengewürfelte Studententruppe gegen erfahrene Mannschaft mit Herz“ ist auf dem KIT-Campus in Halle 1 um 18.00Uhr. Aufgrund des spielfreien Wochenendes der Ersten, hofft die Mannschaft, dass sich viele Mühlburger Fans in die Oststadt aufmachen und die Zwoide lautstark unterstützt werden.

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